Wissenschaftlichen Nachwuchs fördern und Fachkräfte sichern

Die Mitarbeit am größten Teilchenbeschleuniger der Welt bietet gerade für junge Forscher*innen viele Vorteile. Sie erwerben nicht nur erstklassiges technologisches und wissenschaftliches Fachwissen in internationalen Teams, sondern haben auch selbst die Möglichkeit, maßgeblich zur Entwicklung fortschrittlichster Technologien beizutragen. Die Absolvent*innen der ErUM-Forschungsschwerpunkte am LHC sind daher hochqualifizierte Fachkräfte, die auch nach Ihrem Studium in vielen Branchen gefragte Mitarbeiter*innen sind.

Bei der Beantwortung der fundamentalen Fragen unseres Universums müssen Teilchenphysiker*innen komplexe Probleme vollständig erfassen und in lösbare Teilprobleme übersetzen. Die dafür notwendigen analytischen Fähigkeiten qualifizieren die Wissenschaftler*innen auch für anspruchsvolle Fragestellungen aus der Industrie und anderer Bereiche, in denen analytisches Denken gefragt ist.

Die Teilchenphysiker*innen der ErUM-Forschungsschwerpunkte besitzen umfangreiches technisches Fachwissen. Sie sind in der Lage innovative Technologien zu entwickeln und anzuwenden. Um an den LHC-Experimenten mitarbeiten zu können, sind u.a. Kenntnisse im Bereich Detektorbau, Elektronik, Computing, Data Science, Statistik, Softwareentwicklung oder künstlicher Intelligenz notwendig.

Doktorand*innen und wissenschaftliche Mitarbeiter*innen übernehmen während ihrer Forschungsarbeit am LHC schon frühzeitig Führungsaufgaben. Sie müssen dabei nicht nur eigene Forschungsgruppen leiten, sondern auch mit anderen Wissenschaftler*innen aus aller Welt zusammenarbeiten. Die Absolvent*innen der ErUM-FSPs eigenen sich daher auch als kompetente Führungskräfte für die Wirtschaft.

Die vier LHC-Experimente ALICE, ATLAS, CMS und LHCb sind große internationale Kollaborationen, an denen tausende Wissenschaftler*innen aus aller Welt beteiligt sind. Gemeinsam versuchen sie das Universum zu entschlüsseln und arbeiten dabei über nationale Grenzen hinweg zusammen. Nachwuchskräfte, die sich an dieser Forschungsarbeit beteiligen, profitieren vom Austausch mit anderen Forscher*innen und können bereits nach kurzer Zeit auf ein großes internationales Netzwerk zurückgreifen. Darüber hinaus besitzen sie ein hohes Maß an interkultureller Kompetenz und ausgeprägte Sprachkenntnisse.

 

 

Große Forschungsprojekte wie der LHC und seine Teilchendetektoren zeichnen sich u.a. dadurch aus, dass sie nur durch die Zusammenarbeit von vielen internationalen Expert*innen umsetzbar sind. Für den Erfolg der Experimente ist es daher von großer Bedeutung, dass die beteiligten Wissenschaftler*innen konstruktiv zusammarbeiten und gemeinsame Ziele definieren und umsetzen können. Gute Kommunikation und Teamfähigkeit sind unerlässlich.

Ein Teilchenphysiker der ErUM-FSPs arbeitet an einem Detektorteil.
Foto © Marius Hoffmann | Georg-August-Universität Göttingen

Talente für Ihr Unternehmen: Wir vermitteln!

Sie sind auf der Suche nach motivierten Mitarbeiter*innen und potentiellen Führungskräften? Die Absolvent*innen der ErUM-FSPs am LHC sind interdisziplinäres Arbeiten gewohnt, können schnell Projektverantwortung übernehmen und zeichnen sich neben ihrer fachlichen Qualifikation auch durch eine hohe Flexibilität aus.

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